Kulturpass, warum eigentlich?

Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Mit diesem Ausweis erhalten sozial benachteiligte Menschen freien Eintritt in zahlreiche kulturelle Einrichtungen.

Die vom Schaupielhaus Wien im Jahr 2003 in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufene Aktion Hunger auf Kunst und Kultur versteht sich daher als Initiative, die die Bedeutsamkeit und Zugänglichkeit von Kunst und Kultur für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt.


Wien
Das
                                                Bild zeigt drei Personen von hinten bei der Feldforschung im Stubaital (Tirol).
Böden sind fragile Ökosysteme, unsichtbare Speicher und Lebensgrundlage; im Zuge der Klimakrise geraten sie zunehmend unter Druck. Die Ausstellung "03: Soil - Between (De-)Composition and (Re-)Construction in the Climate Crisis" im Angewandte Interdisciplinary Lab (AIL) nimmt Ausgangspunkt in einer kollektiven Feldforschung von Wissenschaftler:innen und Künstler:innen im Stubaital (Kaserstattalm, Tirol); hier führen Ökolog:innen der Universität Innsbruck experimentelle Dürresimulationen durch. Fragmente dieses Forschungslabors - Bodenproben, Versuchsflächen, Tiefenstrukturen - werden im Ausstellungsraum in Klang, Collage, Malerei, Installation und Film übersetzt. Der Raum wird zur hybriden Forschungsumgebung: das Labor, zugleich Ausstellungsraum, als Ort zwischen (De-)Komposition und (Re-)Konstruktion. Ort. AIL, Otto Wagner-Postsparkasse, Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien. Bis 06.11.2026
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Wien
Das Bild
                                                zeigt einen Damenstöcklschuh von der Seite vor einem hellblaugrauen Hintergrund
Im FOTO ARSENAL WIEN sind Fotoarbeiten von Zanele Muholi und Eric Asamoah zu sehen. Die Ausstellung "Zanele Muholi. We Are Here" gliedert sich in sechs Kapitel und versammelt zentrale Werkserien aus unterschiedlichen Schaffensphasen.
Zanele Muholi (1972 in Umlazi, Südafrika) bezeichnet sich selbstbewusst nicht als Künstler*in, sondern als visual activist. Seit mehr als 20 Jahren widmet sich Muholi der fotografischen Sichtbarmachung Schwarzer lesbischer, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher, queerer und intergeschlechtlicher Menschen in Südafrika und weltweit.
Eric Asamoah ist ein österreichischer Fotograf, der in seinen Porträts Fragen von Identität, Erinnerung und Repräsentation verhandelt – geprägt von transnationalen Perspektiven und gelebten Erfahrungen innerhalb der ghanaischen Diaspora.
"As Our Hearts Bow" ist sein jüngstes Projekt. Bis 10.01.2027
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Das Bild zeigt ein Gemälde von Francis Bacon "Drei Studien der Isabel Rawsthorne aus dem Jahr 1967. Es zeigt
                                                Isabel Rawsthorne.
In einer spannungsvollen Gegenüberstellung zeigt die großangelegte Ausstellung "PICASSO – BACON. What It Feels Like to Be Human" die beiden bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso und Francis Bacon. Rund 70 Schlüsselwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen illustrieren in einer eindrucksvollen Konfrontation die Gemeinsamkeiten im Œu­v­re der beiden Meister und die Bedeutung Picassos für die nachfolgende Künstlergeneration. Bis 31.01.2027
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Wien
Das Bild
                                                zeigt 2 Schauspielerinnen vor einem grauen Hintergrund.
Ab 21.09. ist die mit dem NESTROY 2025 für die Beste Off-Produktion ausgezeichnete Theaterproduktion DIE DÜNTZER RHAPSODIE wiederzusehen.
Das Jahr 1995. Große Nachrichten haben die Stadt Düntz vor kurzem erschüttert: Martha Rehberger, die Tochter des örtlichen Bestatters, zieht nach Wien, um an der Universität zu studieren. Alle 732 Düntzer:innen kommen morgens zur Bushaltestelle, um ihr Auf Wiedersehen zu sagen. Eine von ihnen, die sechzehnjährige Claudia, ist in Martha verliebt, aber sie hatte nie die Gelegenheit, ihr ihre Gefühle zu gestehen.
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Das Belvedere widmet dem Werk der österreichisch-amerikanischen Künstlerin und Kunstpädagogin Erika Giovanna Klien (1900–1957) eine umfangreiche Personale. Als herausragende Vertreterin des Wiener Kinetismus erlangt Klien früh internationale Bekanntheit. Ihre Leidenschaft für Theater und Tanz führt zu innovativen Bühnenbildentwürfen und komplexen Darstellungen bewegter Körper. Ab 1929 lebt Klien in New York, was sich in einer verstärkten Auseinandersetzung mit urbanen Räumen und sozialen Fragen manifestiert. Die Ausstellung "Erika Giovanna Klien.
Alles ist Bewegung"
ist von 18.09.2026-31.01.2027 im Unteren Belvedere zu sehen.
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Ballettmädchen auf einer Treppe
Vom 11.09. bis 22.11.2026 präsentiert das Fotomuseum WestLicht die wichtigste Leistungsschau der internationalen Pressefotografie und feiert dabei ein doppeltes Jubiläum: Im Jahr des 25-jährigen Bestehens von WestLicht ist auch die Ausstellung WORLD PRESS PHOTO zum 25. Mal in der international maßgeblichen Institution zu Gast. Gezeigt werden rund 150 prämierte Arbeiten. Sie führen durch sechs Weltregionen und vermitteln Kriege und politische Konflikte genauso wie die Folgen der Klimakrise, persönliche Schicksale, kulturelle Traditionen und Momente von Hoffnung und Widerstand. Die Ausstellung eröffnet damit nicht nur einen Blick auf das Weltgeschehen, sondern auch auf die Menschen, die davon betroffen sind und es mitunter auch verändert haben.
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Tanzende Menschen
NEUES SEMESTER – NEUE MOVES – NEUE ENERGIE im Tanz- und Bewegungsstudio beat1060. Am Montag, 14.09.2026 starten wir sonnengetankt ins neue Semester. Tanzen für Erwachsene – ganz egal, ob du schon lange tanzt oder gerade erst anfängst. Im beat1060 findest du vielfältige Tanz- und Bewegungskurse, tolle Menschen und Raum, dich auszuprobieren, Neues zu lernen und einfach Spaß an Bewegung zu haben. Komm vorbei, fühl dich wohl und tanz mit uns! Pro Einheit und Workshop stehen 1-2 Plätze für Kulturpass-Besitzer*innen zur Verfügung. Wenn du teilnehmen möchtest, kannst du dich per Mail (office[at]beat1060.wien) jederzeit anmelden.
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Szennefoto:
                                                zwei Frauen auf der Bühne
Für die Produktion "Die Rache der Fledermaus - Die Operette, nur ganz anders" stellt das THEATER ARCHE Kulturpass-Tickets zur Verfügung. Die vom Publikum geliebte Komödie kehrt auf die Bühne der TheaterArche Wien zurück. Im Herbst stehen folgende Termine zur Auswahl: Mittwoch, 30.09.2026; Samstag, 03.10.2026 und Mittwoch, 28.10.2026 um jeweils 19:30 Uhr. Spielort: TheaterArche, Münzwardeingasse 2A, 1060 Wien. Um Reservierung wird gebeten: office[at]theaterarche.at
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Von 04.09.-27.09.2026 ist im Künstlerhaus eine neue Ausstellung zu sehen: FROM CARINTHIA. Ausgewählte Kunst aus Kärnten nach 1945.
Die Kärntner Kulturstiftung (KKS) fördert und vernetzt Kunst und Kultur aus Kärnten und präsentiert in der Factory eine Ausstellung mit zeitgenössischen Künstler*innen aus Kärnten. FROM CARINTHIA zeigt repräsentative Hauptwerke aus unterschiedlichen Werkphasen von Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Meina Schellander, Hans Staudacher, Bruno Gironcoli, Hans Bischoffshausen, Peter Krawagna, Valentin Oman und Wolfgang Hollegha.
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Das diesjährige SLASH FILMFESTIVAL findet von 23.09. - 04.10.2026 statt. Am 23. September eröffnet das 17. SLASH Filmfestival in Anwesenheit von Regisseur Nicolas Winding Refn mit der Österreichpremiere von HER PRIVATE HELL (DK/US 2026) im Gartenbaukino. Für Kulturpass-Besitzer*innen steht wieder ein Kontingent von fünf Tickts pro Vorstellung zur Verfügung.
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Menschen im Wald
Das WIENERWALD FESTIVAL findet dieses Jahr von 19.09.-03.10.2026 statt. So reich unser Leben an (Klang-)Farben ist, so reich ist das wienerwald festival an Ideen. Um diese Diversität in der Programmierung darstellen zu können und um möglichst viele Menschen zu erreichen, soll das Festival kontinuierlich größer werden. Mit 6 Veranstaltungen in der zweiten Auflage bieten wir: Organisch wachsen mit der Natur, alles zu seiner Zeit, alles in seinem natürlichen Rhythmus, stets mit höchstem Anspruch.
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Sujet zu
                                                den MUSIKTHEATERTAGEN WIEN 2026
Die MUSIKTHEATERTAGE WIEN widmen ihre zehnte Ausgabe der Berührung mit dem Unbekannten. Auch der, mit Musik, die man noch nicht kennt.
Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch das Unbekannte, schreibt Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti. Das Unbekannte ist nicht weit weg. Es steckt im eigenen Körper, der sich verändert. Im Unterbewussten, das an die Oberfläche drängt. In der Natur, von der wir mehr nehmen, als sie geben kann. In Beziehungen, die vertraut scheinen und sich über Nacht verändern. In politischen Ordnungen, die unverrückbar galten und plötzlich fallen. Doch was passiert, wenn man die Berührung zulässt? Von 16.09. bis 27.09.2026 laden wir ein: In den Stephansdom, den Wasserturm Favoriten, ins Odeon, ins MuTh, ins Theater Hamakom, ins Theater am Werk, ins WUK, ins LOT. Ins Unbekannte.
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Wien
HERBERT BOECKL, Stillleben mit toter Krähe, 1921 © Privatbesitz, Wien | Foto: Herbert Boeckl Nachlass, Wien © Herbert
                                                Boeckl Nachlass, Wien
In der dialogisch konzipierten Ausstellung "Herbert Boeckl / Hans Josephsohn. Archetypen des Figuralen" werden erstmals Werke von zwei bedeutenden Vertretern der Moderne, dem österreichischen Maler Herbert Boeckl (1894–1966) und dem Schweizer Bildhauer Hans Josephsohn (1920–2012), gegenübergestellt. Anhand von mehr als 80 Objekten aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Grafik präsentiert die Schau eine spannungsreiche Auseinandersetzung über Form, Figur, Material und Fragen der menschlichen Existenz. Bis 31.01.2027
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Gemälde "Jenseits der Stille" von Erna Rosenstein 
                                                aus 1962
Seit 03.07.2026 ist im Unteren Belvedere eine neue Ausstellung zu sehen: "Erna Rosenstein. Jenseits der Stille." Erna Rosenstein (1913–2004), eine zentrale Protagonistin der polnischen Nachkriegsavantgarde, wird erstmals in Österreich in einer umfassenden Retrospektive gewürdigt. Vor dem Hintergrund der Shoah und der historischen Umbrüche in Polen zeugen ihre Werke von der Widerständigkeit einer Künstlerin, die unbeirrt an ihren politischen und künstlerischen Idealen festhält. Über sechs Jahrzehnte hinweg entwickelt Rosenstein einen multimedialen Werkkosmos, der die enge Verflechtung von Gegenwart und Erinnerung, von kollektivem und persönlichem Erleben sichtbar macht.
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